Liebe Freundinnen und Freunde,
allmählich kommen wir wieder zu einer kontinuierlichen Arbeit. Wie schon angekündigt, nehmen wir die Ergebnisse der letzten Erhebung von PISA und die ignorante Reaktion der Bildungsministerin  Anja Karliczek  (und anderer BildungspolitikerInnen) zum Anlass, grundsätzlich über Fehlentwicklungen im deutschen Bildungswesen zu sprechen und ein Umsteuern zu fordern.
Am Samstag, 21. März, wollen wir uns dazu in Hannover treffen (von 11 bis 16 Uhr)Wir wollen dort über den beigefügten Entwurf eines Manifests „Nach PISA umsteuern“ sprechen und darüber, wie wir damit öffentlich arbeiten können. Uwe Bittlingmeyer, der entsprechende Überlegungen auf unserer Lehrerbildungstagung in Potsdam vorgetragen hat, wird dazu einen „Aufschlag“ machen. Das Treffen ist für alle die öffentlich, die gern weiter – mehr oder minder aktiv – im Gesprächskreis mitarbeiten wollen. Die Kapazitäten sind begrenzt, deshalb bitten wir um verbindliche Anmeldungen. Weiter werden wir dort  kurz über die Vorbereitung weiterer Vorhaben berichten und diskutieren:
  •  eine Tagung zur Auseinandersetzung mit dem Kompetenzbegriff. Andreas Hellgermann, Autor des Buches „Kompetent. Flexibel.Angepasst. Zur Kritik neoliberaler Bildung“ Münster 2018, hat dafür zugesagt, ebenso  Wolfgang Sander, em. Professor für Didaktik der politischen Bildung Gießen, der dazu einen bemerkenswerten Aufsatz (Zurück zur Bildung? Die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer nach der Kompetenzorientierung)  geschrieben hat, in dem er auf die Schlüsselprobleme und -qualifikationen von Klafki als Gegenentwurf rekurriert. Wir hoffen, dass wir den Aufsatz herumschicken können, wenn wir Urheberrechtsfragen geklärt haben. Das ist für einen Samstag im Mai, vermutlich in Münster, im Institut für Theologie und Politik, in dem Andreas Hellgermann arbeitet, vorgesehen.
  • eine Tagung zur Zweigliedrigkeit, mit dem austausch über unterschiedliche Positionen, etwa in Hamburg, Berlin und Bremen.
  • die geplante Veröffentlichung der Studie zur Ökonomisierung von Tim Engartner. Auch dazu panen wir ein öffentliches Kolloquium Ende Mai, Anfang Juni in Frankfurt.
  • Eine Konferenz im November zu „100 Jahre verpasste Chancen“

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