An de  eintägigen Workshop am 1. März 2019 im „Haus der Demokratie und Menschenrechte“ in Berlin nahmen etwa 20 Personen teil. die Beiträge, die in der hier herunterzuladenden Einladung erwähnt sind

Einladung Ökonomisierungsworkshop

finden sich ebenfalls auf dieser Seite.

Der Begriff der Ökonomisierung wurde kritisiert. Er lässt nicht erkennen, dass es um eine spezifische Form der kapitalistischen Verwertungslogik geht, der Bildungsprozesse untergeordnet und damit spezifisch in Wert gesetzt werden. Ökonomisch zu handeln ist ja nicht per se etwas Schlechtes. Es sei eine Kritik „mit gebremsten Schaum“, wie Jürgen Helmchen feststellt, da sie immanent sei und die Perspektive von außen fehle.

Die vorgestellten Arbeiten zeigen, dass es auf diesem Feld noch weiteren Forschungsbedarf gibt.

Einschätzung  von Thomas Höhne:

,,Aus meiner Sicht gab es eine sehr lebendige und inhaltsreiche Diskussion um die Ökonomisierung und  durchaus mit kritischen Aspekten zum Ökonomisierungsbegriff. Seinen Wert erachte ich u.a. eben genau darin, grundsätzlich über das Verhältnis von Bildung, Ökonomie, Staat und Gesellschaft nachzudenken – auch, um den Blick für einen sozialen Bildungsbegriff zu schärfen (Bildung als öffentliches Gut usw.). Empirische Befunde zu den aktuellen, ökonomisch akzentuierten Bildungsreformen werden sicherlich zur Konturierung und empirischen Fundierung der Diskussion beitragen.“

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