GESPRÄCHSKREIS BILDUNGSPOLITIK

Kategorie: Demokrati*nnen fallen nicht vom Himmel! – Demokratiebildung als Aufgabe von Schule und Lehrer*innenbildung am 10.12.19

  • Dirty Capitalism – Tagung zur Politischen Ökonomie(in) der politischen Bildung -Online

    Das Forum kritische politische Bildung, Attac und die Professur für Didaktik der Sozialwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen laden zu einer interessanten Online-Tagung ein

    am 12. und 13. März 2021 findet die Online-Tagung „Dirty Capitalism“:
    Politische Ökonomie (in) der politischen Bildung statt. Veranstaltet
    wird sie vom Forum kritische politische Bildung in Kooperation mit Attac
    und der Professur Didaktik der Sozialwissenschaften der
    Justus-Liebig-Universität Gießen.

    Corona wirft die politische Bildung zurück auf grundsätzliche Fragen,
    die am Anfang jeder Didaktisierung stehen sollten: Wie ist das
    Verhältnis von Politik und Wirtschaft, von Staat und Gesellschaft, von
    Demokratie und Kapitalismus? Vor dem Hintergrund dieser Fragen stehen
    Auseinandersetzung mit theoretischen und ideologischen Paradigmen
    sozioökonomischer Bildung sowie die kritische Analyse und Diskussion
    vorhandener Bildungsmaterialien im Zentrum der Tagung.

    Einladung und Programm finden sich in einer ausführlichen und in einer
    Kurzversion im Anhang. Weitere Informationen gibt es im Internet auf der
    Seite des Forum kritische politische Bildung
    (www.kritische-politische-bildung.de). Da die Plätze beschränkt sind,
    wird um Anmeldung bis spätestens 15. Januar 2021 unter folgendem Link
    gebeten:
    https://www.hosting.grafstat.com/aul-nds/formulare/dirtycapitalism-2021/index.htm

    Mit besten Grüßen aus dem Attac Bundesbüro,
    Holger Oppenhäuser


    Holger Oppenhäuser
    Attac-Bundesbüro – Bildungsarbeit
    Bürozeiten: Mo u. Do 9:00 bis 17:00 Uhr
    Tel.: 069 / 900 281 – 29
    www.attac.de/bima

  • Bericht: Demokrat*innen fallen nicht vom Himmel!

    Demokratiebildung als Aufgabe von Schule und Lehrer*innenbildung
    Dienstag, 10. Dezember 2019
    16.30 Uhr«Demokrat*innen fallen nicht vom Himmel!»
    Universität Potsdam
    Neues Palais

    Am 10. Dezember veranstaltete der Gesprächskreis im Neuen Palais in Potsdam zusammen mit dem Zentrum für Lehrerbildung der dortigen Universität und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg eine Tagung mit dem Titel „Demokrat*innen fallen nicht vom Himmel“. Zu Beginn wurde ein Filmausschnitt über die Marktschule in Bremerhaven gezeigt. Demokratie, so hier das Credo, muss gelebt werden, um gelernt zu werden. Wie die Schüler und Schülerinnen ihren Schulalltag auf demokratische Weise mitgestalten, kann man hier nochmal nachsehen.

    Foto: Bürgelt

    Im Anschluss wies Wilfried Schubarth, Professor für Erziehungs-  und Sozialisationstheorie in Potsdam,  auf die vielfältigen Schwierigkeiten hin, die Demokratiebildung mit sich bringt: Versteht man sie als Teil des Politikunterrichts? Ist sie fächerübergreifend unter Wertebildung zu fassen? Oder sollte Demokratie, wie an der Marktschule, über Schüler*innenpartizipation als Lebensform gelernt werden? Schubarth kritisierte zudem, dass Demokratiebildung weder Teil des Selbstverständnisses angehender Lehrer*innen, noch in der Lehrer*innenbildung verankert sei. Als Ausblick verwies er auf gelungene Projekte, wie beispielsweise das Projekt Kreidestaub. Hier den Vortrag als PDF runterladen!

    Uwe Bittlingmeyer und Jürgen Gerdes, Lehrende an der PH Freiburg,  warfen zunächst den Blick auf die Makroebene und präsentierte Statistiken die belegen: Soziale und gesundheitliche Probleme sind vor allem da besonders groß, wo auch die Ungleichheit besonders groß ist. Das sei, das müsse man sich bei der Entwicklung von Lösungsansätzen immer wieder klar machen, eben funktionierender Kapitalismus. Menschen, die durch soziale Ungleichheit belastet sind, sehen sich auch von der politischen Willensbildung ausgeschlossen und beteiligen sich zunehmend weniger. Die Zustimmung zur Demokratie nimmt unter jungen Menschen erschreckend ab. „Demokratiebildung“ sei daher nicht nur eine pädagogische, sondern eine soziale und politische Herausforderung.

    Gerdes und Bittlingmayer verwiesen auf die Menschenrechte als Schlüsselbegriff. Demokratiebildung als Menschenrechtsbildung sei grundlegender, als auf der (nationalen) Ebene der Bürgerrechte zu verbleiben.

    Hier klicken, um den Vortrag herunterzuladen.

    Beide Inputs unterstrichen, dass Demokratiebildung kein eigens Schulfach sein sollte, sondern Teil der Schulkultur: demokratischer Willensbildung in der Schule und die Beteiligung der Schulgemeinde an der Öffentlichkeit.

    Ilka Hoffmann, Jürgen Gerdes, Christine Biermann und Uwe Bittlingmayer auf der Podiumsdiskussion (v.l.n.r.) [Foto: Bürgelt]

    In der Diskussion macht die ehemalige Didaktische Leiterin der Laborschule Bielefeld, Christine Biermann, auf Noten als immer noch zentrales Selektionsinstrument aufmerksam, die auch für Demokratiebildung ein Hindernis darstellen. Uwe Bittlingmayer betonte, dass Partizipation in der Schule nur dann wirklich zu Demokratiebildung beitrage, wenn die Schüler*innen auch eine realistische Chance auf das Ergebnis hätten. Immer wieder fiel das Stichwort Selbstwirksamkeitserfahrung als zentraler Bestandteil erfolgreicher Demokratiebildung. Ilka Hoffmann von der GEW betonte, dabei Schüler*innen mit besonderem Förderungsbedarf nicht aus dem Blick zu verlieren. Gerade benachteiligte Kinder müssten die Möglichkeit haben, ihre Rechte innerhalb einer Demokratie auch wahrzunehmen. Aus dem Publikum kam von einer Studentin die Anmerkung, auch die Lehramtsstudierenden müssten dabei stärker in den Blick genommen werden: Häufig kommen sie aus akademischen Mittelschichtsfamilien, die ihre eigenen Privilegien im Studium kaum reflektieren müssen. Insgesamt war die Diskussion lebhaft und der Austausch zwischen Wissenschaftler*innen, Studierenden und Menschen aus der Praxis hat gut funktioniert. Positiv bemerkt wurde auch, dass der Diskussion auch ein entsprechend langer Zeitraum gewährt wurde.

  • Wie lernt man zu denken? Rezension zu Jürgen Kaubes „Ist die Schule zu blöd für unsere Kinder?“ Von Karl-Heinz Heinemann und Martina Zilla-Seifert

    »Ich bin fast 18 und habe keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann ’ne Gedichtanalyse schreiben. In vier Sprachen,« twitterte Naina, eine Kölner Gymnasiastin, und löste damit eine heftige Debatte aus. Hat sie in der Schule nur unnützes Zeug gelernt? Und hieße für das Leben zu lernen, dass man/frau das Ausfüllen von Steuerklärungen und das Abschließen von Versicherungsverträgen einüben sollte? Jürgen Kaube, im Hauptberuf »FAZ«-Mitherausgeber und im Feuilleton der Zeitung für Bildungsthemen zuständig, kann man diese bornierte Sicht nicht unterstellen. In seinem neuen Buch »Ist die Schule zu blöd für unsere Kinder«? formuliert er eine geistreiche Schulkritik, die nicht nur anspruchsvoll, sondern auch noch gut lesbar geschrieben ist. Wozu ist Schule da? Kaube versucht eine Antwort jenseits von PISA-Rankings und Digitalisierungs-Hype. Kinder und Jugendliche sollen in der Schule denken lernen! Dass sie nach dem Verlassen der Schule das Meiste, das sie gelernt haben, wieder vergessen, ist für ihn kein Grund zur Aufregung. Dass man mit Abitur in der Regel 70 Prozent mehr verdient als ohne, liegt nicht daran, dass man sich an Goethes »Werther« erinnert und die Grundzüge des pflanzlichen Stoffwechsels kennt, stellt er fest. Anregung und Interesse sind wichtiger als memorierbares Wissen. Was bei Kaube fehlt, aber zur Bildung notwendig gehört, ist die Kritikfähigkeit: Das Vermögen und auch die Freude daran, Bestehendes zu hinterfragen und dessen geheimen Hintersinn zu entdecken. Wozu soll Schule anregen – zum Nachdenken über den Verfall des Konjunktivs oder über den Klimawandel? Ist Bruchrechnung wichtiger als der Bruch des Völkerrechts? Der Autor zeichnet ein Wunschbild von Schule jenseits von Vergleichsarbeiten und absurden Kompetenzdefinitionen, dem man sich guten Gewissens anschließen möchte. Er betont die zentrale Rolle der Lehrer und Lehrerinnen, die mehr sind als »Lernbegleiter«: Nichts könne den Lerneffekt ersetzen, den der Umgang mit unterschiedlichen Lehrpersonen bietet. Mit Vergnügen liest man seine Kritik am Wortgeklingel in Lehrplänen und pädagogischen Publikationen rund um den Kompetenzbegriff – ein »Containerbegriff«, in dem alles und nichts Platz findet. Da geht es um kommunikative Kompetenzen, aber kaum darum, was eigentlich kommuniziert werden soll. Auf den ersten Blick stimmt man Kaube gern zu, wenn er ein Methodentraining auf die Schippe nimmt, dessen Inhalte völlig gleichgültig sind: Hauptsache Textmarker, Power-Point, netter Vortrag. Auf den zweiten stört einen aber doch die Borniertheit des Feuilleton-Redakteurs, dessen Kinder selbstverständlich ohne Methodentraining gelernt haben, wie man einen Text liest, exzerpiert, ein Referat vorbereitet. Er verficht das exemplarische Lernen: Lieber mal etwas auslassen, am liebsten würde er die Lehrpläne – die überflüssigste und schädlichste Textsorte, die er kennt, ganz abschaffen, damit Schülerinnen und Lehrer sich mit der nötigen Gründlichkeit dem wirklich Interessanten widmen könnten. Andererseits will er unbedingt an der Logik der Schulfächer festhalten: Es gebe keinen dümmeren Spruch als den, dass man Schüler unterrichte und nicht Fächer, schreibt er. Zu Recht kämpft Kaube gegen einige merkwürdige Konzepte, die einem unter dem Label der Reformpädagogik begegnen, wie etwa das »Schreiben durch Lesen« – das gerade die Kinder benachteiligt, die ihren Wortschatz erst in der Schule erweitern und entwickeln, mangels vorhandener und eingeübter Lernstrukturen zu Hause. Aber da rennt er gegen Windmühlen an. Lehrerinnen und Lehrer, die es mit »bildungsbenachteiligten« Kindern zu tun haben, wissen es längst, sie üben mit ihren Kindern das Lesen, Schreiben, Rechnen, aber an Texten und Gegenständen, die auch unter gesellschaftspolitischen Aspekten bedeutsam sind.

     

    Humanistisches Bildungsverständnis, aber nur im Rahmen des Bestehenden

    Kaube nimmt sich auch die »Modernisierer« vor, die die Schulen und Schülerinnen mit teuerster Computertechnik ausstatten wollen, aber gar nicht genau wissen, wofür man sie braucht: ein ökonomisches, aber kein pädagogisches Projekt. Kaube kann nichts damit anfangen, dass Lehrkräfte sich auf heterogene Gruppen einstellen müssen – Schulformen, die dergleichen als Programm haben, also Gesamtschulen, sind ihm ebenso suspekt wie der Inklusionsgedanke. Warum man in heterogenen Gruppen besser lernen soll, ist ihm unbegreiflich. Und insofern versteht er nicht, wie das Lernen funktioniert – dass lernen immer ein Prozess der Konstruktion und Co-Konstruktion ist, die nur funktioniert, wenn da ein bewusst anderes Gegenüber ist. Dass die Schule nicht nur einen Bildungsauftrag hat, sondern eine Instanz zur Verteilung und Legitimation von unterschiedlichen Lebenschancen ist, will nicht in Kaubes Kopf. Die Mehrzahl der Kinder mache doch heute Abitur. Wenn der (migrantische) Polizistensohn sich bei der Polizei bewirbt, statt wie die – ebenfalls migrantische – Professorentochter ein Studium anzufangen, solle man das doch bitte nicht der Schule anlasten. Alle haben doch die freie Wahl, so überträgt er den grundlegenden Glaubenssatz aus dem Wirtschaftsteil seiner Zeitung in die Bildungswelt. Er plädiert deshalb auch für die absolute Schulautonomie. Etliche Seiten vorher beklagt er, dass LehrerInnen nicht freiwillig aufs Land oder in die »Problemschulen« gehen – wie will er das lösen, wenn er auch den Lehrerinnen die freie Wahl auf dem Markt zubilligt? In einem aber hat er recht: Die Schule kann nicht die soziale Gleichheit herstellen, die die Gesellschaft nicht hergibt. Ist die Schule nun zu dumm für unsere Kinder, wie der Titel suggeriert? Eine so radikale Kritik liegt dem Autor gar nicht. Das Schulsystem soll in seiner Grundstruktur unangetastet bleiben. Seine Kritik ist die eines konservativen Bildungsbürgers: Er vertritt ein durchaus humanistisches Bildungsverständnis, aber alles im Rahmen des bestehenden Schulsystems. Wollte er die Schule als gesellschaftliche Institution ernsthaft kritisieren, so müsste er auch die Schulstruktur in Frage stellen, und er müsste die Schule nicht nur als Bildungseinrichtung, sondern in ihrer gesellschaftlichen Funktion bei der Zuweisung von Lebenschancen sehen. Dass dieses System so nicht mehr funktioniert, zeigt in beeindruckender Weise »fridays for future«. Hat das Bildungsbürgertum Angst, dass die eigenen Kinder der Schule fliehen und sich solidarisch mit ihren MitschülerInnen anderer gesellschaftlicher Couleur zusammenschließen?

    Erschienen im Neuen Deutschland am 15.06.19.

    Karl-Heinz Heinemann ist Koordinator des Gesprächskreises Bildungspolitik der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Martina Zilla Seifert ist Leiterin der Sekundarschule Rheinhausen in Duisburg

  • Vorschlag zum Ablauf der Tagung – Karl-Heinz Heinemann/Themenliste zusammengetragen von Jürgen Helmchen (überarbeitet 05-4-19)

    Meine Vorschläge zur Lehrerbildungstagung

    1. Der Titel der Veranstaltung:

    Ein erster Vorschlag:

    Die Lehrer-Mangel

    (Untertitel:)
    Oder: Das Versagen der Lehrerbildung(sreform)

    Freitag, 17 oder 18 h:

    Lehrer sind keine Classroom-Manager

    Utl: Wissenschaftliche Lehrerbildung und gesellschaftliche Forderungen

    Zu Beginn sollte der Versuch stehen, die Rolle der Lehrenden im gesellschaftlichen Zusammenhang und politisch zu bestimmen. Uwe B. hatte dazu auf unserer Beratung einige Anmerkungen gemacht: Lehrerinnen können die gesellschaftlichen  Widersprüche, soziale Ungleichheit, Auswirkungen der globalsierung, der Öko-Katastrophe, nicht ignorieren. Wie können sie sich darin verorten?

    Gesellschaftliche Widersprüche und die Erwartungen an Lehrerinnen

    • Input von Uwe Bittlingmeyer

    Podium: (mit Uwe zusammen max 5 Personen)

    Die GEW hat mit ihren Leitlinien zur Lehrerbildung einen guten Aufschlag gemacht. Zumindest muss man sich damit auseinandersetzen. Martina und auch Ulrike Kegler haben als Schulleiterinnen ihre Anforderungen an einen Lehrer/Lehrerin vor dem Hintergrund der politischen Herausforderungen etc definiert. Schließlich sollten wir nicht nur wieder mal über die Betroffenen (Schüler und angehende Lehrerinnen) reden, sondern sie müssen bei uns zu Wort kommen.

    • Uwe Bittlingmeyer
    • Andreas Keller (GEW, RLS)
    • Frank Olaf Radtke
    • Steffen Kludt (ZfL Potsdam, RLS)
    • Martina Seifert oder Ulrike Kegler (Montessori-Schule Potsdam)
    • Schülerin, Schüler (Bezug zu Fridays—Schülervertretung?
    • Lehramtsstudierende (Laura??)

    Alternative 1:

    Wissenschaftliche Lehrerbildung und gesellschaftliche Forderungen: Probleme des jüngeren Wandels von Ausbildung und Profession

    Alternative 2:

    Die Figur des Lehrers und die Chancen eines akademischen Studiums“ oder „Die Figur des Lehrers und die Fallstricke der gegenwärtigen Lehrerbildung)

    • Jeweils Podium mit:
      FrankOlaf Radtke
    • Sabine Reh
    • Andreas Keller
    • (Mod.) Jürgen Helmchen

     

     

    Samstag:

    Referat 1:

    Klaus-Jürgen Tillmann:

    Arbeitstitel:
    Prekarisierung des Lehramtsstudiums, mangelnde Planung, zyklische Krisen

    Ich möchte den Themenvorschlag von Klaus Jürgen um die Situation des Lehramtsstudiums an den Hochschulen ergänzen. Lehrermangel, Mangelnde Planung fangen ja damit an bzw entstehen auch dadurch, dass es zu wenige Studienplätze, katastrophale Bedingungen in den Lehramtsstudiengängen gibt. Wenn es zu wenige Studienplätze gibt muss man sich nicht wundern, dass es zu wenige Lehrkräfte gibt. Schließlch läuft das auf wichtige politis he Forderungen von uns hinaus.

    Referat 2

    Rita Casale

    Entpädagogisierung der Lehrerbildung
    Welche Rolle kann die EW in der Lehrerbildung spielen?

    Anknüpfend an Ritas Kritik an der Ausgestaltung der ZfL und Schools of Education: Wie war es möglich, die EW zu marginalisieren? Welchen Anteil hat sie selbst daran? Ist jede EW für die Lebi unverzichtbar? Oder welche meinen wir?

    Workshops, in zwei Blöcken

    Nach Möglichkeit jeweils zwei Leiter/Impulsgeberinnen

    • „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ – Welche Ziele hatte sie und was hat sie gebracht?
      NN (wer hat sich damit bechäftigt? Silke Michels? Jemand von der Uni Köln?)
    • Wer wird Lehrer und warum: Betrag aus der Milieu- und Habitus-Forschung:
      Andrea Lange-Vester/Ulrike Kegler
    • Praktika und Praxisschock: Welchen Sinn können Praktika haben, wann sind sie sinnvoll, wie sollen sie begleitet werden?
      Steffen Kludt/Anke Clasen/Carolin Butterwegge/Alf Hammelrath
    • Lehramtsstudium: Phasen und Phrasen: Ba/Ma-Struktur und grundständiges LA-Studium, Einphasiges Studium, Erfahrungen damit
      ???/Christa Händle?
    • Fachwissenshaft/Fachdidaktik/allgemeine Didaktik
      ???/???
    • Quereinsteiger – doppelte Herausforderung
      Martina Seifert/GEW-Vertreterin
    • Lehrer und Politik (wie politisch können/sollen Lehrer sein?)
      Bettina Lösch (Köln)/Schülervertreter
    • Erziehungswissenschaft und Lehrerbildung
      Rita Casale/Lehramtsudierende…
    • Reformpädagogische Konzepte der Lehrerinnenbildung:
      Susanne Thurn/Christine Biermann (Beide von der Laborschule) Christa Uhlig/Christa Haendle
    • Internationale Erfahrungen: Finnland und ???
      Petra Linderoos (Vorschlag von Dörte Putensen)/ N.N.

    Abschlusspodium

    Forderungen an die Lehrerinnenbildung

    • Rosemarie Hein oder Birke Bull
    • Radtke oder einen Protagonisten von „Bildung und Wissen“
    • Studierendenvertreter
    • Rita Casa oder Jürgen Helmchen
    • Moderation??

     

    Liste möglicher Themen (zusammengetragen von Jürgen Helmchen)

    Die Liste basiert auf den benannten Problembereichen und Begriffen, die bei in den bisherigen Planungen vorgeschlagen und diskutiert worden sind und nun weiter diskutiert, ergänzt und kritisiert werden sollten (basierend auf dem Treffen in Hannover am 23.3.19). Redaktionelle Hinweise findet ihr in ausführlicher Form hier!

     

    Themenbereich 1

    – Wissenschaftlichkeit der LeBi
    – Wissenschaftliche Lehrerbildung und gesellschaftliche Forderungen
    – gesellschaftliche Forderungen
    – Wandel in der Profession / dem Professionsverständnis
    – Entwicklung des Professionsverständnisses
    – Neue Dimensionen im Professionsverständnis
    – Neue Einflüsse / Akteure in der Definition des Professionsverständnisses

    Themenbereich 2

    – Gesellschaftliche Widersprüche und die Erwartungen an Lehrerinnen
    – Wandel in der “Ausbildung” zum Beruf
    – Die inhaltlichen Komponenten
    – “Praxis” ist auch ein “Inhalt” (in der “Ausbildung”)
    – Die Rolle der wissenschaftlichen Fach- oder fachübergreifenden Disziplinen
    – Sinn oder Unsinn der Zusammenfassung in “Bildungswissenschaften”
    – Segmentierung von “Fachdisziplinen” auf LeBi bezogen: Erz’Wiss; Soziolog.; PolWiss.; Psychol.; Ökonomie; Verwaltungswiss. (Recht); – einschl. der allgemeinen und Fachdidaktiken
    – Didaktik, Fachdidaktik, Methodik des Unterrichts
    – allgemeines Verständnis von Lernen und Lehren: seine gesellschaftliche Qualität und der Wandel der dafür erforderlichen Institutionen
    – Ausbildungsorganisatorische Umsetzung in “Zentren f. LeBi” oder “schools of education”
    – LeBi im Ausland

    Themenbereich 3

    – Professionsausübung und initiale und berufsbegleitende Qualifikation
    – Mangelverwaltung über Einstellung nicht formal qualifiziertes Personal (Quereinstieg)
    – Professionspolitische Wirkungen verallgemeinerten “Quereinstiegs”
    – Qualitative Auswirkungen dieser Maßnahmen auf die Lehrerbildung an Hochschulen und Universitäten
    – Prekarisierung des Lehramtsstudiums, mangelnde Planung, zyklische Krisen
    – Entpädagogisierungsprozesse
    – Wer wird Lehrer und warum: Milieu- und Habitus-Forschung
    – „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ – Welche Ziele hatte sie und was hat sie gebracht?

    Themenbereich 4

    – Entwicklung von Eigenverständnis und Lehrerarbeit / Entwicklung des geselslchaftlichen Verständnisses von Lehrerhandeln
    – Was tut ein Lehrer / eine Lehrerin, wenn sie in einer Schule arbeiten? (im gesellschftlichen, generationellen, gesellschafts-ökonomischen, politischen, sozialisatorischen Sinne) und was ist diese Arbeit “am” geselslchaftlichen Wissen und “an” der gesellschaftlichen Erfahrung?
    – Lehrer und Politik
    – Kontrastierung mit ausländischen Lehrerverständnissen.
    – Geschichte der Lehrerbildung und ihre aktuellen Wandlungsprozesse (institutionell, inhaltlich)

    Themenbereich 5

    – Zweiphasigkeit der Lehrer(aus)bildung: die Intervention staatlich-administrativer Instanzen
    – administrative Definitionen von Lehrerarbeit (“Hoheitsfunktion”- ?)
    – Neuere Formen der Verschmelzung von “zweiter” und “erster” Phase in neuen LeBi-Studiengängen
    – die Rolle von “Praxis” und Praktika: “Praxis” und Praxissimulation
    – Praktika und Praxisschock
    – Einfluss von Neustrukturierungen auf die Gestlatung von inhaltlichen Dimensionen des Studiums (Bezug zu oben: “Praxis” ist auch ein “Inhalt”)
    – Lehramtsstudium: Phasen und Phrasen: Ba/Ma-Struktur und grundständiges LA-Studium, Einphasiges Studium, Erfahrungen

    – Welche Forderungen müssen für eine Reform und Konsolidierung der LeBi gestellt werden

  • Vorschlag LeBi-Tagung von Jürgen Helmchen

    LeBi-Tagung Schema hier runterladen

    Obenstehend findet ihr den Entwurf, den wir bereits am 23.3. in Hannover andiskutiert haben. Untenstehend die Liste der benannten Problembereiche und Begriffe, die in den bisherigen Planungen vorgeschlagen und diskutiert worden sind. Bitte beachten: Diese Listenerstellung beruht auf dem in Hannover auf der Sitzung der Vorbereitungsgruppe am 23.3.2019 vereinbarten Vorgehen. Danach sollte eine solche ergänzungsfähige offene Liste erstellt werden, bevor über eine weitere Stufe der Zusammenfassung der durch Diskussion ergänzten Aspekte ein endgültiges Tagungskonzept festgelegt wird.

    Zwischenzeitlich ist von Karl-Heinz in einer zweiten “Chatlinie” hier im Blogsegment (https://bildungspolitik.blog.rosalux.de/2019/03/28/testbeitrag/) ein weiterer Konzeptentwurf vorgelegt worden, dessen Aspekte (Begriffe und angesprochene Probleme) ich hier mit aufnehme.
    Ich dupliziere die in Hannover vereinbarte Arbeit und ihre Resultate nicht noch einmal in der anderen “Chatlinie”, sondern trage dort nur einen Verweis auf die hier erfolgte Einlösung der Hannover-Absprache ein.

    BITTE BEACHTEN: DIESE LISTE IST DAS VON MIR ERSTELLTE RESULTAT DES VEREINBARTEN VORGEHENS. ALLE SIND – AUCH VEREINBARUNGSGEMÄß – AUFGEFORDERT, GGF. DIESE LISTE ZU BEARBEITEN UND VORSCHLÄGE ZU MACHEN – und zwar hier im Blog per “Kommentar” und bitte nicht per einzelnem Mail; das könen wir nicht koordinieren. Meiner Meinung nach sollte spätestens am 17. April die Vorschlagsliste geschlossen werden, damit ein endgültig abstimmbarer Tagungsvorschlag erstellt werden kann.

    Die bisher in den das Koordinierungstreffen in Hannover vorbereitend angesprochenen Aspekte (Begriffe und Probleme) zuzüglich der neue Konzeptentwurf von KHH für eine Tagung zur LeBi weisen folgende Begriffe und Komplexe aus, die in den nächsten 10 Tagen VON ALLEN an der Vorbereitung Beteilgten diskutiert, ergänzt, kritisiert werden sollten:

    Themenbereich 1

    – Wissenschaftlichkeit der LeBi
    – Wissenschaftliche Lehrerbildung und gesellschaftliche Forderungen
    – gesellschaftliche Forderungen
    – Wandel in der Profession / dem Professionsverständnis
    – Entwicklung des Professionsverständnisses
    – Neue Dimensionen im Professionsverständnis
    – Neue Einflüsse / Akteure in der Definition des Professionsverständnisses

    Themenbereich 2

    – Gesellschaftliche Widersprüche und die Erwartungen an Lehrerinnen
    – Wandel in der “Ausbildung” zum Beruf
    – Die inhaltlichen Komponenten
    – “Praxis” ist auch ein “Inhalt” (in der “Ausbildung”)
    – Die Rolle der wissenschaftlichen Fach- oder fachübergreifenden Disziplinen
    – Sinn oder Unsinn der Zusammenfassung in “Bildungswissenschaften”
    – Segmentierung von “Fachdisziplinen” auf LeBi bezogen: Erz’Wiss; Soziolog.; PolWiss.; Psychol.; Ökonomie; Verwaltungswiss. (Recht); – einschl. der allgemeinen und Fachdidaktiken
    – Didaktik, Fachdidaktik, Methodik des Unterrichts
    – allgemeines Verständnis von Lernen und Lehren: seine gesellschaftliche Qualität und der Wandel der dafür erforderlichen Institutionen
    – Ausbildungsorganisatorische Umsetzung in “Zentren f. LeBi” oder “schools of education”
    – LeBi im Ausland

    Themenbereich 3

    – Professionsausübung und initiale und berufsbegleitende Qualifikation
    – Mangelverwaltung über Einstellung nicht formal qualifiziertes Personal (Quereinstieg)
    – Professionspolitische Wirkungen verallgemeinerten “Quereinstiegs”
    – Qualitative Auswirkungen dieser Maßnahmen auf die Lehrerbildung an Hochschulen und Universitäten
    – Prekarisierung des Lehramtsstudiums, mangelnde Planung, zyklische Krisen
    – Entpädagogisierungsprozesse
    – Wer wird Lehrer und warum: Milieu- und Habitus-Forschung
    – „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ – Welche Ziele hatte sie und was hat sie gebracht?

    Themenbereich 4

    – Entwicklung von Eigenverständnis und Lehrerarbeit / Entwicklung des geselslchaftlichen Verständnisses von Lehrerhandeln
    – Was tut ein Lehrer / eine Lehrerin, wenn sie in einer Schule arbeiten? (im gesellschftlichen, generationellen, gesellschafts-ökonomischen, politischen, sozialisatorischen Sinne) und was ist diese Arbeit “am” geselslchaftlichen Wissen und “an” der gesellschaftlichen Erfahrung?
    – Lehrer und Politik
    – Kontrastierung mit ausländischen Lehrerverständnissen.
    – Geschichte der Lehrerbildung und ihre aktuellen Wandlungsprozesse (institutionell, inhaltlich)

    Themenbereich 5

    – Zweiphasigkeit der Lehrer(aus)bildung: die Intervention staatlich-administrativer Instanzen
    – administrative Definitionen von Lehrerarbeit (“Hoheitsfunktion”- ?)
    – Neuere Formen der Verschmelzung von “zweiter” und “erster” Phase in neuen LeBi-Studiengängen
    – die Rolle von “Praxis” und Praktika: “Praxis” und Praxissimulation
    – Praktika und Praxisschock
    – Einfluss von Neustrukturierungen auf die Gestlatung von inhaltlichen Dimensionen des Studiums (Bezug zu oben: “Praxis” ist auch ein “Inhalt”)
    – Lehramtsstudium: Phasen und Phrasen: Ba/Ma-Struktur und grundständiges LA-Studium, Einphasiges Studium, Erfahrungen

    – Welche Forderungen müssen für eine Reform und Konsolidierung der LeBi gestellt werden

  • Koordinierungstreffen des Gesprächskreises am 23. März 2019 in Hannover Protokoll

    Protokoll Koordinierungstreffen 23.3.2019

    1. Auswertung Ökonomisierungskolloqium
    • Oswald: aus der Diskussion auch Schlüsse ziehe, Begriffe schärfen
    • Helmchen „Gebremste Kapitalismuskritik“, Fokus auf Formierung der Ware Arbeitskraft/erweiterte Reproduktion
    • Seifert, Martina: Beteiligung/neue Diskussionsformate
    • Händle: Wie schreibt sich der Prozess in Habitus ein? Sozialpsychologische Effekte untersuchen
    • Bittlingmeyer: Ökonomisierungsbegriff zu unklar, wo zeigt sich Zuspitzung? Was ist neu?
    • Seifert, Martina: Veränderungen in den Schulen, Strukturveränderung hin zu Unternehmen
    • Hein: Öffnung von Schulen (Stiftungen etc) untersuchen
    • Händle: Mikro, Miso, Makroebene aufzeigen – Veränderung von Makroebene hin zu Miso (Institution) und Mikro (Habitus)

    -> Vorschlag Jürgen Helmchen: Begriffsdiskussion auf Blog verlegen

    1. Jahresplanung
    • bisherige Planung: Exkursionen, Workshop Bildung & Wissen, Tagung zu LehrerInnenbildung im November
    1. Workshop Bildung & Wissen
    • Oswald: Selbstzweck und Nützlichkeitsdenken als wechselseitig betrachten und anhand dessen Bildungsbegriff entwickeln, intensive Diskussion über beide Positionen
    • Helmchen: unsortierter Verein mit unterschiedlichen Strömungen und Personen; Expertentagung
    • Hein: für Debatte hilfreich, beide Positionen zu diskutieren
    • Helmchen: Konservatismus in der Pädagogik, Bildungsbegriff erneut problematisiert
    • Höhne (per Mail an Karl-Heinz): gibt Rechtsruck in Bildung zu bedenken (Sexualpädagogik, Denunziationsplattformen)

    -> Vorschläge: Literatur und Personen zum Bildungsbegriff auf Blog sammeln (Verweis auf Publikation des GK unter Clasen/Hawel)

    1. Veranstaltungen des AK Kritische Pädagogik
    • 05. Daniela Holzer über „Widerstand und Bildung (Arbeitstitel), RLS Berlin
    • 10. Alexandre M. Tavares da Silva über „Bedeutung und Aktualisierungsmöglichkeiten der Befreiungspädagogik Paulo Freires“, Uni Duisburg-Essen

     

    1. schulpolitische Exkursionen: Stadtteilschule in Hamburg, Sekundarschule in Bremen, Gemeinschaftsschule in Berlin
    • Kosten müssten selbst getragen werden, weitere Infos und Kontakte von Karl-Heinz

     

    1. Blog, Cloud und Kommunikation
    • Cloud und Dropbox zusammenführen
    • Helmchen: wird Cloud im April strukturieren
    • Oswald: Kritik an Veröffentlichung des Beitrages von Armin Bernhardt; Diskussion klarer trennen und Quelle deutlich machen
    • Themen alle oben auflisten

     

    1. Information über die Ausschreibung der Ökonomisierungsstudie
    • Weiterbildungsmarkt, Wirtschaft als Fach (Helmchen: Reinhold Hedtke (Bielefeld) kontaktieren)
    • KH Vorschlag: Rosi Hein, Jürgen Helmchen, Martina Seifert
    • Bittlingmeyer: gibt Unübersichtlichkeit des Weiterbildungsmarktes zu Bedenken, schwierig empirisch abzubilden
    • Vorschlag Helmchen: Ausschreibung offen halten
    • Hein: aber dann Ökonomisierung exemplarisch an ein oder zwei Erscheinungen eruieren (zB Engagement-Lernen (Freudenberg Stiftung), MINT-Fixierung)
    • Seifert, Martina: Zusammenhang Formierung der Arbeitskraft/Individualisierung
    • Seifert, Erhard: Fach Wirtschaft, Stiftungen fordern es und nehmen Einfluss, den Prozess der Entdemokratisierung von Bildung (zB in NRW) begleiten
    • Händle: Kooperation fehlt, Freude an Schule v.a. durch soziale Beziehungen, sozialdarwinistische Sozialisation dominiert, bildungs-gesellschaftspolitische Dimension von Solidarität und Kooperation vs. Konkurrenz und Isolation beleuchten
    • KH: auch um alternativen Horizont aufzuzeigen
    • Bittlingmeyer: kein best-practice Beispiel, sondern aus Perspektive der Schwächsten entwickeln, Bildung als nicht in Schule endend, Aufarbeitung der Schulstrukturen in Bremen
    • Grams: Dialektik von Individualität und Kollektivität untersuchen

     

    1. Digitalisierung
    • Broschüre
    • Hein: Verweis auf MILLA, wird rumgeschickt
    • KH: LehrerIn, die aus Praxis reflektiert
    • Bittlingmeyer: Unterstützte Kommunikation
    • Grams: Ambivalenz von Digitalisierung und ihren Chancen und gleichzeitig den Zusammenhang mit Ökonomisierung thematisieren
    • KH: Lernpsychologische Ebene
    • Emmerling: in LehrerInnenbildung bisher kaum eine Rolle
    • Grams: Potenziale und Gefahren gleichzeitig abbilden
    • Helmchen: Diskrepanz zwischen vermuteter Kompetenz und reflektierter Kompetenz

     

    1. Vorbereitung LehrerInnenbildung
    • Helmchen: Vorstellung Planungsentwurf, siehe Anhang
    • Ziel: begründete Forderungen stellen
    • Händle: Krise o. Bankrott der LeBi als Titelvorschlag, plädiert für einphasige LeBi, welche in Rostock nun an privater Hochschule des Mittelstandes eingeführt
    • KH: sollte zentral auf der Tagung sein, klar benennen, was passiert
    • KH: Erwartungen an LeBi konkretisieren
    • Hein: unterschiedliche Zugänge und Erfahrungen mit LeBi widerspiegeln, soziale Selektivität im Lehramtsstudium, Kürzung der Referendariatszeit
    • Hein: Qualitätsoffensive als Thema für Tagung
    • Hein: enge Verzahnung von Schulwirklichkeit und wissenschaftlicher Ausbildung
    • Grams: Studium unabdingbar, Analysefähigkeit
    • Seifert: intellektuelle Ebene ja, aber auch emotionale Ebene, weg von Aufsplitterung in Einzelbereiche
    • Händle: Ost- und Westgeschichte abbilden
    • Bittlingmeyer: Praxis ist oftmals bereits integriert, manifeste Widersprüche: Polarisierung in der Gesellschaft, gleichzeitig normative Forderung nach Gleichheit in den Schulen/Inklusion – Einstieg?, Selektionsfunktion stärker in Blick nehmen
    • Grams: Wissenschaftliches Durchdringung von Dingen aber nicht fernab der Dinge, Menschenbild als ein Schlüsselbegriff, unterschiedlichere Biografien in LeBi bringen
    • Entpädagogisierung des Lehrberufs (Casale) zugunsten behavioristischer Lernpsychologie
    • Helmchen: Persönlichkeitsintegration, kritisches Verhalten zu Inhalten
    • Hein: bei Qualitätsoffensive anfangs nur an der Hälfte der Universitäten, Erwartungen an Menschen formulieren, die an der Schule arbeiten
    • Erwartungshaltung der SchülerInnen und Eltern auch als Reflexion des gesellschaftlichen Zustandes
    • Oswald: soziale Frage verschoben zu Bildungsfrage
    • Emmerling: Situation der Studierenden, Uni kein politischer Ort mehr, für Reflexion auch theoretische Dimension der gesellschaftlichen Widersprüche nötig
    • Seifert, Martina: Warum ist diese Frage im Moment so akut?
    • Helmchen: Schule in der Krise, Kopplung von sozialem Aufstieg mit Bildungsaufstieg eine Illusion
    • Bittlingmeyer: Wie sieht diese Figur aus? Was sind politische Forderungen, wie könnten Begleitmaßnahmen aussehen?
    • Seifert, Erhard: zwei Tage nötig, Studierende deshalb unpolitisch, weil sie gar nicht wissen, was sie wissen müssten
    • Helmchen: Schlussteil sollten polit. Forderungen sein
    • Helmchen: Verfahrensvorschlag; Liste mit allen möglichen Themen (KH+Helmchen), die dann priorisiert werden (Liste wird rumgeschickt)
    • KH: nur zwei Vorträge hintereinander, danach Workshop Vormittag und einer Nachmittag
    • Händle: erfahrungsorientierte Diskussion
    • Seifert, Martina: erstellt Workshop-Leitfaden, heterogene Workshopgruppen
    • KH: Input + Podium
    • Eckpunkte: 22./23. November Potsdam

     

    -> Liste mit Themen, Priorisierung/Reformulierung/Workshop- oder Personenliste, dann erstellen KH und Helmchen neues Konzept

     

  • Wir planen eine Tagung zur LehrerInnenbildung

    Der Gesprächskreis Bildungspolitik plant etwa für November eine Tagung zur Reform der Lehrerinnenbildung. Nach übereinstimmender Auffassung im Gesprächskreis krankt die Ausbildung von Lehrpersonen an einem zu engem Professionsverständnis. Es ist bisher nicht gelungen, die fachliche wissenschaftliche Ausbildung mit einer wissenschaftlichen Vorbereitung auf den Lehrberuf zu verbinden. Die Hochschulausbildung geht an den Anforderungen des Lehrberufs vorbei, und im Referendariat fehlt die wissenschaftliche Durchdringung der Praxis. Die Chancen, die die Modelle einer einphasigen Lehrerbildung boten, wurden vertan.

    • Die Konferenz soll die Defizite der Ausbildung analysieren.
    • Welches Berufsverständnis soll der Lehrerinnenausbildung zugrunde liegen?
    • Welche Inhalte sind für eine Lehrerinnenbildung notwendig, die es Lehrern wie Schülerinnen ermöglicht, nicht nur im Rahmen von Schule und Beruf den vorgegebenen Anforderungen zu entsprechen, sondern diese auch infrage zu stellen und zu überschreiten?
    • Wie kann Lehrerbildung zum Motor demokratischer Schulreformen werden?
    • Warum leisten die Zentren für Lehrerbildung und die „schools of education“ nicht das, was für eine wissenschaftliche und professionelle Ausbildung nötig ist?
    • Bildungswissenschaften oder Erziehungswissenschaften?
    • Wie können Theorie und Praxis sinnvoll aufeinander bezogen werden? Zurück zur einphasigen Lehramtsausbildung?

    Dies soll kein abschließender Fragenkatalog sein.

    Wer an der Erarbeitung des Tagungsprofils mitwirken will und dazu eigene Beiträge einbringen möchte ist herzlich eingeladen, an der vorbereitenden Sitzung am 1. März, um 17 Uhr in Berlin teilzunehmen. Anmeldung ist erforderlich. Kostenerstattung ist möglich.

    Es gibt bisher drei vorbereitende Papiere, die den Inhalt der Tagung strukturieren sollen, und einen Entwurf für den Tagungsablauf.

    Diese Papiere könnt ihr sowohl auf unserer Cloud finden (Link) als auch in unserem Blog des Gesprächskreises. Dort könnt Ihr auch Kommentare und eigene Vorschläge posten, wir würden uns freuen.

  • Planungsbegründung für eine Tagung „LehrerInnenbildung“ von Alf Hammelrath

    Der derzeit virulente Lehrermangel in bestimmten Bereichen setzt eine Reihe von Lehrermangelsituationen fort, die seit dem 19. Jahrhundert zu beobachten sind. Die Ursachen hierfür sind komplexer Natur, haben aber stets, wie auch jetzt wieder, Maßnahmen von politischer Seite ausgelöst, die nur als Reaktion auf die jeweilige aktuelle Situation verstanden werden können. Symptomatisch hierfür ist etwa die derzeitige NRW-Kampagne zur Lehrerwerbung, die sogar von der Bild-Zeitung als Kampagne mit „Dumm-Deutsch-Plakaten“ bezeichnet wird.

    Eine solche Politik des fortwährenden Ausgleichens von Mangelsituationen widerspricht nicht nur einer nachhaltigen (und das heißt: langfristig vorausschauenden) und verstetigten Förderung des Berufsnachwuchses, der – die Kehrseite der Mangelphasen – in den immer wieder folgenden Überfüllungsphasen von der Berufswahl abgeschreckt wird, sondern auch der Forderung nach und dem Bekenntnis zu einer gesellschaftlich und pädagogisch begründeten Professionalität des Lehrerberufs. Eine outputgesteuerte und – bestenfalls – fachkenntnisbasierte Rekrutierung von Personen, die dann mit pädagogischen Aufgaben betraut werden, kann den Bildungsanspruch möglicherweise formal erfüllen, indem ein vorgegebener Fächerkanon mit den ebenso vorgegebenen Stundenzahlen abgearbeitet wird und das politisch unerwünschte Phänomen des „Unterrichtsausfalls“ vermieden wird. Eine solche Politik verrät aber ein eindimensionales Verständnis von „Kompetenzvermittlung“; in der Konsequenz liegt ein Verständnis von Lehrerarbeit, das Lehrerinnen und Lehrer als der Schuladministration nachgeordnetes vollziehendes Erfüllungspersonal begreift.

    In diesem Sinne kann, im günstigen Falle, von Lehrerausbildung dann die Rede sein, wenn die für einen im Sinne der Messbarkeit (PISA) zu erreichenden Ziele anvisiert werden und den handelnden Lehrenden die dafür erforderlichen Techniken (Methodik) an die Hand gegeben werden. Dies mag in Kursen, Vorbereitungsseminaren, begleitendem „Training on the job“ erfolgen, und so geschieht es ja auch. Lehrerbildung im Sinne eines Leitbildes, das auf die öffentliche und gesellschaftliche Funktion der Lehrerprofession gerichtet ist, erfordert aber gerade den Widerstand gegen solche Verengung und Einzwängung in Verwendbarkeitskategorien.

    Unvermeidlich in diesem Zusammenhang ist die Überprüfung der Rolle der Schule in der Gesellschaft; das weitgehende Scheitern der Inklusion, ebenso wie die fortdauernde und das Gleichheitsgebot verletzende Vielfachgliederung des Schulwesens, legen Zeugnis ab von einer Instrumentalisierung der Schule als Herrschaftsinstrument. Ein Rekurs der hier arbeitenden Lehrerinnen und Lehrer auf Grund- und Menschenrechte ist deswegen geboten, wird aber nicht nur nicht gelernt, sondern durch frühzeitige und undiskutierte Orientierung auf eben dieses bestehende Schulsystem vermieden und unterlaufen. (Bildungs)Politik darf sich nicht auf die Beseitigung öffentlich wahrgenommener Mängel beschränken, sondern muss im Sinne einer demokratischen und diskursfähigen Gesellschaft gestaltend agieren. Bildungseinrichtungen, vor allem Schulen, sind die wichtigsten Institutionen, die diesem Auftrag nachzukommen haben.

    Weil, nach allem, die Rolle der in ihnen arbeitenden Menschen  nicht auf ihre – freilich unverzichtbaren – Fachkenntnisse und deren „Vermittlung“ verkürzt werden dürfen, ist darüber nachzudenken, welche Möglichkeiten der fundamental „neu gedachten“ Lehrerbildung gegeben sind. Primärzielgruppen sind alle Personen, die in irgendeiner Weise mit Rekrutierung, Auswahl, Qualifizierung, Ausbildung, Fortbildung, Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern befasst sind, Sekundärgruppen sind diejenigen, die in einem weiteren Sinne (politisch, journalistisch, bildungstheoretisch, ökonomisch, rechtlich)  im angesprochenen Feld tätig sind.

  • Warum eine Tagung der Rosa-Luxemburg-Stiftung zur LehrerInnenbildung? Vorschlag von Karl-Heinz Heinemann

    In den letzten Jahren wurde zwar viel unternommen, um die LehrerInnenausbildung zu reformieren, aber die Ergebnisse sind, gelinde gesagt, unbefriedigend. Wieder einmal sind wir mit einem eklatanten Mangel an Lehrkräften konfrontiert. Die „Schweinezyklen“  von Lehrermangel und Lehrerschwemme sind seit langem bekannt und untersucht, aber eine vernünftige Personalplanung findet dennoch nicht statt. Die Kultusminister wissen sich nur mit Seiteneinsteigern zu helfen. Da ist von Lehrerbildung, geschweige denn deren Reform, keine Rede mehr.

    Nach wie vor stehen Theorie und Praxis in der Lehrerbildung nach Phasen getrennt neben- und häufig auch gegeneinander. Versuche, dem durch eine einphasige Lehrerbildung abzuhelfen, sind an bürokratischen Widerständen gescheitert. Fachliche, didaktische und pädagogische Anteile der Ausbildung stehen oft unverbunden nebeneinander. Weder durch die Angliederung der Pädagogischen Hochschulen an Universitäten noch durch die Einrichtung von Zentren für Lehrerbildung konnte dieser Mangel bisher behoben werden. Eine Verstärkung der lehramtsbezogenen Ausbildungsinhalte wird verkürzt auf eine am scheinbar messbaren Output orientierte Unterrichtstechnologie. Didaktik ist aber nicht die mundgerechte Zerkleinerung von Wissen, sondern vielmehr die Kunst, Wissen in die Zusammenhänge der Schlüsselprobleme dieser Gesellschaft zu stellen. Die kommen freilich in der Lehrerbildung kaum vor – dafür bleibt in einem verschulten und durchgetakteten Studium keine Zeit und ein Raum.

    Reformen gelten weder der Integration von Theorie und Praxis, von Fachlichkeit und Pädagogik als vielmehr der Einpassung des Lehramtsstudiums in das Prokrustesbett von Bachelor und Master. Angehende Lehrerinnen leiden nicht darunter, dass sie „nur“ auf ihren Beruf vorbereitet wurden, sondern im Gegenteil – dass sie sich nur unzureichend dafür qualifizieren konnten.

    In Zeiten der Digitalisierung ist die wichtigste Qualität der Schule, dass dort Beziehungen gestiftet werden, in denen Schülerinnen lernen, vor allem in den Beziehungen der Schüler untereinander. Die Gestaltung von Beziehungen und die Reflexion der eigenen Rolle darin muss über die fachliche Kompetenz hinaus eine wichtige Aufgabe von Lehrerinnen sein. Nur so wird sich eine inklusive Schule verwirklichen lassen. Das erfordert neben pädagogischem Wissen Engagement auch „Kunst“ und „Handwerk“. Schule und Lernen sollte zu einem Prozess werden, in dem Menschen ihre Bildung und Entwicklung in die eigene Hand nehmen und so zu Subjekten einer demokratischen Gesellschaft werden können. Lehrpersonen können dazu beitragen, unter anderem, indem sie selbst gelernt haben, ihre Institution kritisch zu hinterfragen und weiterzuentwickeln.

    Unsere Tagung soll Lehrerbildung unter diesen Gesichtspunkten analysieren, kritisch hinterfragen und daraus Anforderungen für deren Reform entwickeln. Angesprochen sind nicht nur Lehrerbildnerinen aus den Hochschulen, sondern vor allem aktive und angehende Lehrerinnen sowie politisch aktive Menschen, die diesen Prozess begleiten wollen.

    KHH, 19-02-11

  • Begründungstext und Planungsentwurf für eine Tagung der RLS zur LehrerInnenbildung von Jürgen Helmchen

    Von Jürgen Helmchen

    Die in der letzten Zeit vollzogenen Maßnahmen, den Lehrermangel zu beheben, deuten auf eine tiefe Krise der Bildung der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Lehrerarbeit hin. Leichtsinnig haben sich Politik und akademische Institutionen daran gewöhnt, unter Befolgung der output-Steuerung als gesellschaftlichem Funktionsmodell Lehrerarbeit und Lehrerbildung einem eindimensionalen Verständnis von „Kompetenzvermittlung“ zu unterwerfen. In der Folge der wiederholten PISA-Befunde wurde zudem die Lehrerbildung nur noch als nachgeordnete Konsequenz der institutionell und politisch formulierten Bedürfnisse von Schuladministration und Schul- bzw. Unterrichtsreform begriffen und organisiert.

    Die Lehrerbildung allerdings bloß als funktional abhängig von an die Schule gerichteten Anforderungen zu betrachten, ist aber nicht nur falsch, sondern ein solches Modell entmündigt durch ein verkürztes Verständnis von Profession und Professionalisierung eine ganze Berufsgruppe sowohl in ihrer Bildung und Ausbildung als auch in ihrer Praxis. Die Unterordnung der Lehrerbildung unter die Prärogative der Schulprobleme führt parallel zur Verschulung von jenen Institutionen, in denen Lehrerinnen und Lehrer gebildet werden sollen; sie bedeutet das Gegenteil von Akademisierung der Lehrerbildung – worauf die akademischen Institutionen ihrerseits mit der Ausgrenzung der Lehrerbildung reagieren. Solche Nachordnung und Verschulung der Lehrerbildung und ihrer Institutionen leisten wiederum gegenwärtig einer verantwortungslosen „Rekrutierungspolitik“ Vorschub, in der durch faktisches „training on the job“ von fach- und schulfremden Lückenbüßern („Quereinsteigern“) die unterversorgten Schulen kurzfristig aufgefüllt werden sollen. Diese Politik entprofessionalisiert de facto die ohnehin mittlerweile fachlich und pädagogisch schmalspurig vollzogene Lehrerausbildung noch wesentlich weiter. Die professionelle Tätigkeit von Lehrerinnen und Lehrern wird so in den Institutionen und in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit weiter entwertet.

    Lehrerbildung muss nach Jahren der Einzwängung in die Anforderungen eines verengten Professions- und Professionalisierungs-Verständnisses und der Einschließung in die Verfahrensweisen einer bloß noch auf berufliche Verwendbarkeit gerichteten akademischen Ausbildung neu durchdacht werden. Dabei müssen die gesellschaftliche Funktion und das Leitbild des Lehrers in einer demokratischen und auf Öffentlichkeit der Erziehung und Bildung gerichteten Weise neu formuliert werden.

    Diese Erneuerung der Perspektiven auf den und der Achtung gegenüber dem Lehrerberuf ist eine politische und gesellschaftliche Aufgabe, die nicht den Trends von Neuer Steuerung und einer verkürzten Autonomievorstellung unterworfen werden kann. Bloß funktionale output-Orientierung ohne politische Bewertung und wissenschaftliche Analyse des „outputs“ und ohne dass die Personen, die mit der Bildung der nachfolgenden Generation betraut werden, aus wissenschaftlicher Bildung heraus eine intellektuelle und praktische Autonomie gegenüber den fachlichen, gesellschaftlichen, historischen und politischen Grundlagen ihrer Tätigkeit erlangt hätten, ist Kindern und Jugendlichen gegenüber, denen Lehrpersonen Selbstbestimmung und Bewusstsein über die gesellschaftlichen Perspektiven und ihre Möglichkeiten vermitteln sollen, die Ausübung der Lehrerfunktion nur eine zynische Fesselung in bestehenden sozialen, ökonomischen und psychisch-individuellen Abhängigkeiten. Stehen sie dergestalt entprofessionalisiertem Lehrpersonal gegenüber, kann Schule nur noch als Machtausübung herrschaftlicher Instanzen wahrgenommen werden, der gegenüber die vielen „Welten“ des vermeintlich freien „Nicht-Schulischen“ ihnen als die Areale ihres „wirklichen“ Lebens erscheinen.

    Um diese Schulmisere zu verändern, muss Lehrerbildung nicht nur mehr sein als die Ausbildung von „Beamten“ oder „Agenten“ für die Schulreformen und für deren jeweils aktuell definierte Anforderungen. Sie muss künftige Lehrerinnen und Lehrer befähigen, wissenschaftlich zu arbeiten, die fachlichen und pädagogischen Prozesse zu analysieren und zu gestalten, die kommunikativen, sozialen und kognitiven Prozesse sachlich und pädagogisch begründet geplant und perspektivenreich für jeden in Schule und Bildungsinstitutionen in Gang zu setzen.

    Die RLS widmet sich deshalb in einer kommenden Tagung dem Problem der Lehrerbildung. Sie stellt die Frage nach der Figur des Lehrers in der Gesellschaft, nach den erforderlichen Dimensionen seiner Bildung zu jenen Fähigkeiten, die Lehrerinnen und Lehrer an der Gestaltung der Zukunft der gesamten Gesellschaft – und nicht nur eines bestimmten künftigen Arbeitslebens – entscheidend mitwirken lassen und wo höchste Verantwortungsbereitschaft gefragt ist: nämlich für die Bildung und Erziehung der jungen Generation.

    Die Zielgruppen der Tagung sind v.a.

    • Personen aus allen Qualifizierungsbereichen der LehrerInnenbildung: LehrerbildnerInnen der „ersten“ und der der „zweiten“ Phase,
    • Qualifizierungspersonal im Rahmen von Sonderprogrammen,
    • Personen aus Administration und Planung sowie
    • Studierende in Studiengängen, die zur Aufnahme einer Tätigkeit als Lehrer oder Lehrerin befähigen.

    Angesichts der oben angesprochenen Problemkreise werden als vorläufiges Programm folgende Themenkreise vorgeschlagen (die genaue Benennung bleibt der Diskussion und der Absprache mit den ins Auge gefassten Mitwirkenden vorbehalten. Teilweise überschneiden sich Themenbereiche – solche Überschneidungen können in den Verhandlungen mit Mitwirkenden über Beiträge minimiert werden).